Die letzten Tage auf deutschem Boden..

Muraho neza! Willkommen beim ersten Blogeintrag auf meiner Website!

In der vergangenen Woche waren die anderen Freiwilligen meiner Entsendeorganisation und ich zum letzten Vorbereitungsseminar in Friedberg nahe Augsburg, um die letzten thematischen und formalen Vorbereitungen vor unserer Reise in die verschiedensten Teile der Welt zu erledigen. Besonders wichtig waren dabei die Einheiten zur Gewaltprävention und zum Genderaspekt in der Entwicklungsarbeit. Wir haben festgestellt, dass nicht nur Vorurteile zwischen den Geschlechtern Entwicklungsarbeit hemmen können, sondern insbesonders auch Stereotypen, welche man zu den verschiedensten Ländern und Kulturen entwickelt, den Blick für neues sehr einengen können. „Stereotypen sind nicht immer falsch, nur sind sie unvollständig.“ Hierzu gibt es ein tolles Video, welches ich euch gerne persönlich ans Herz legen möchte:

https://youtu.be/mgs2Do88zp0

Um den Perspektivwechsel zu schaffen, muss man oft seine Komfortzone verlassen. Wie soll das aber gehen, wenn alle Informationen, die man irgendwie beziehen kann, schon auf die eigene, die europäische Sichtweise ausgerichtet sind? Auch hierfür habe ich einen tollen Link, bei dem man zumindest geographisch den Blick für die tatsächliche Realität gewinnt (Tipp: vergleicht unbedingt mal die USA mit einigen afrikanischen Ländern, soviel zum Thema „America First“):

https://thetruesize.com

Am Ende der Woche gab es noch einen Entsendegottesdienst, bei dem mit mir sieben andere Freiwillige nach Tansania, Bolivien und eben Ruanda entsendet wurden. Auch meine Eltern hatten für diesen Anlass die Reise nach Friedberg angetreten. Mit diesem tollen Abschluss verabschiedeten wir uns in die letzten Wochen der Vorbereitungen, welche zuhause noch auf uns warteten. Mittlerweile bin auch ich mit allen kräftezehrenden Impfungen durch, sodass meiner Ausreise nichts mehr im Wege steht!

Mein nächstes Update wird es dann einige Tage nach dem Ankommen in Kigali geben. Ich freue mich über jeden, der mich bis hierher schon begleitet hat und kann es kaum abwarten, aus erster Hand zu berichten.

Mwiriwe neza!

In unserer kleinen Vortragsrunde berichtete ich über Ruanda als das „faszinierendste Land Afrikas“. Wenn ihr gerne mehr dazu erfahren möchtet, schreibt mir am besten direkt!

Das sind die acht Freiwilligen mit Teamerinnen und Barbara, der Leiterin des MaZ-Programms der Pallottinerinnen. Neben der intensiven Vorbereitung und anstrengenden Einheiten kam auch die Abkühlung nicht zu kurz (in Kigali sind gerade 10 Grad Celsius weniger als hier, soviel zum Thema Stereotyp).

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