Weihnachten und Jahreswechsel in Ruanda

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog! Ich wĂĽnsche euch ein frohes und gesundes neues Jahr 2020, tubifurije umwaka mushya muhire 2020!

Vorab möchte ich mich schon einmal für die lange Abwesenheit entschuldigen, leider haben mich Reisen und zum Ende des Jahres das Weihnachtsfest etwas abgelenkt. Demnach kommen jetzt zusammengefasst einzelne Blogbeiträge über die letzten Monate, heute mit einem der spannendsten Themen, unserem Weihnachtsfest.

Am 15. November hat die deutsche Botschaft in Kigali fĂĽr alle weltwärts-Freiwilligendienstleistende einen Empfang in der deutschen Vertretung veranstaltet. Ăśber diesen Empfang, oder unter Freiwilligen auch „Botschaftsparty“ genannt, haben wir von unseren Vorgängern schon einiges gehört sodass wir diesem Abend sehr erwartungsvoll entgegenblickten. FĂĽr uns persönlich verlief diese „Party“ besinnlich ab, vielmehr kam man mit Freiwilligen, die man vorher noch nicht recht kannte, und auch Verantwortlichen aus der Botschaft sehr gut ins Gespräch. Vielleicht wurde sich die Feierstimmung aber auch fĂĽr den nächsten Tag aufgehoben, an dem der „4th German Christmas Market“ in Kigali veranstaltet wurde. Wir als deutsche Freiwillige hatten dabei die Gelegenheit, ein wenig Heimat in der Vorweihnachtszeit (oder wie man es Mitte November bei 29 Grad Celcius auch nennen möchte) zu erfahren. Zusammen mit anderen Freiwilligen haben wir fĂĽr einige Stunden den GlĂĽhweinstand als Attraktion des Weihnachtsmarktes warmgehalten, allerdings muss man dazu sagen, dass dieser in Hamburg auf dem Weihnachtsmarkt an der Binnenalster deutlich besser schmeckt. Auch als ich die Frage verneinen musste, ob dieser wunderbare Wein denn aus Deutschland importiert wurde, musste ich ein wenig grinsen. Aber fĂĽr viele Touristen, sowohl aus Deutschland aber auch beispielsweise aus den Staaten oder China, war der GlĂĽhwein eine tolle Abwechslung und kam insgesamt auch sehr gut an.

Ăśber unsere Erlebnisberichte zur Reise Anfang Dezember werde ich noch einen separaten Artikel schreiben, demnach ĂĽberspringe ich jetzt unsere Tage in Tansania und am Kilimanjaro und komme direkt zum Weihnachtsfest in Kigali, zu dem wir es noch rechtzeitig genug nach Hause geschafft haben.

Wie in vielen anderen Ländern ist der Tag des Festes in Ruanda auch der 1. Weihnachtsfeiertag am 25.12. , sodass wir an Heiligabend zwar gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert haben, fĂĽr den Rest des Abends aber nur ein kleines Programm anstand, fĂĽr mich war es an Heiligabend selbstverständlich wichtig nach Hause zu Familie und Freunden zu telefonieren.Wie sicherlich viele wissen wohne ich hier in Kigali in einer katholischen Pfarrei, sodass sich mein Weihnachten dieses Jahr ganz sicher anders als zuhause abspielen sollte. Am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir zuerst die Mädchen unserer Organisation bei den Schwestern in Masaka besucht, danach sind Fabian und ich in die Weihnachtsmesse unserer Pfarrei in Gikondo gegangen und haben zum Abschluss des Tages noch in einer groĂźen Runde bei uns das Weihnachtsfest ausklingen lassen. Ich werde die Einzelheiten nicht alle darstellen, aber bis zum 29.12. haben wir bei uns jeden Tag ein Fest gefeiert, mittlerweile bin ich demnach auch ganz froh, dass das „Weihnachtsfest“ vorbei ist.

In der Weihnachtszeit ist es denke ich sehr normal, sich ein wenig nach Hause zu sehnen, und so vermisst man natürlich Familie, Freundin und Freunde rund um Weihnachten und zum Jahreswechsel besonders. Jedoch schätze ich mich auch unglaublich glücklich solch verschiedene Erfahrungen machen zu können und kann mich mich jetzt noch mehr auf ein Weihnachten zuhause im nächsten Jahr freuen.

Nach einigen hektischen letzten Wochen ist bei Fabian und mir denke ich ein wenig die Luft raus gewesen, sodass wir uns an Silvester gegen groĂźe Silvesterpartys und fĂĽr einen ruhigen, entspannten Abend unter uns entschieden haben. Allerdings haben wir uns trotzdem das Feuerwerk am Convention Center in Kigali nicht entgehen lassen und so sind wir doch mit einigen Raketen in das Jahr 2020 gestartet.

Jedoch finde ich die Regelung hier in Ruanda ganz gut, dass es vier zentrale Feuerwerke gibt und somit jeder trotz der enormen Umweltbelastung die Tradition zum Jahreswechsel genießen kann. Man kann sich die schönen Raketen und Lichter am Himmel anschauen, ohne selber unzählige Tonnen Feinstaub in die Atmosphäre zu schießen.

Abschließend möchte ich mich noch für die Unterstützung im Jahr 2019 bedanken, egal ob es eine finanzielle Unterstützung war, ihr meinen Beitrag auf Facebook geteilt habt oder ihr einfach weiterhin meine Blogbeiträge lest: Auf meinem Weg bis hierher habt ihr mich tatkräftig unterstützt. Vielen Dank dafür. Murakoze cyane.

Ab nächster Woche startet bei uns auch wieder das neue Schuljahr, ich persönlich freue mich riesig, meine ganzen Schülerinnen und Schüler wiederzusehen. Der Artikel über meine Erfahrungen am Kilimanjaro kommt in den nächsten Tagen. Bis dahin wünsche ich allen einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.

Nahabutaha, Max.

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